Und plötzlich sind sie da…

…. die Festtage 😉

Ich wünsche dir einen Engel…
und sei er noch so klein,
er möge immer- mit und bei dir sein.
Ich wünsche dir einen Engel, direkt in deinem Herzen,
der es stets bewacht- bewacht vor Schmerzen.
Ich wünsche dir einen Engel,
direkt in deiner Stimme,
er möge sorgen,
dass dein Wort gewinne.
Ich wünsche dir einen Engel,
der immer zu dir steht,
auch in schlechten Zeiten- immer mit dir geht.
Ich wünsche dir einen Engel,
der dir schenkt die Kraft,
Damit an steilen Strassen- du den Weg auch schaffst.
Ich wünsche dir einen Engel,
der dir Sonne, Wind und Regen schenkt,
und dir an jedem Tag,
sein fröhliches Lächeln schenkt.
Ich wünsche dir einen Engel,
und sei er noch so klein,
er möge immer- mit und bei dir sein.

(Verfasser Unbekannt)

Hiermit bedanke ich mich bei allen meinen (stillen) Leser und wünsche euch schöne und besinnliche Festtage. 🙂

Eure Missa

Ein längerer Kommentar

Heute werde ich Stellung zu einem Text beziehen, welcher mich ein wenig sprachlos machte….
Der Text stammt von einem Blog: http://thewayfromaman.wordpress.com/2010/12/22/emanzipation-die-diskriminierung-der-manner/

Zuerst wollte ich einen Kommentar hinterlassen- nur wurde er ein wenig zu lang ;-).

Lieber Herr Blogschreiber,

1. Nicht nur die Erwartungen an die Männer sind von unserer Seite gestiegen sondern auch die Erwartungen von euch an uns. Eine einfache Frau, die kochen und putzen kann ist heutzutage für euch auch nicht mehr wirklich interessant. Sie sollte was auf dem Kasten haben, nicht aber nicht nur Karriere im Kopf haben. Sie sollte eine gute Hausfrau sein und sollte aber bei diesen Tätigkeiten nicht aussehen wie eine. Sie sollte Kochen wie eine Göttin und die Kindern grossziehen und dabei auch aussehen wie eine- natürlich schön. Sie sollte den Mann in seiner Tätigkeit unterstützen, Verständnis für vieles haben, eine tolle Mutter sein und ihm den Rücken freihalten. Zusammengefasst: „Eine Frau sollte in der Gesellschaft eine Dame sein, in der Familie ein Engel & im Bett eine **** sein.“
Und leider ist es für euch nicht mehr so einfach an eine Frau zu kommen, da sie auch mal nein sagt, ihre eigenen Vorstellungen oder Meinung hat. Das wir aber vielmals in einem gewissen Alter aussortiert werden, weil die Männer ihr Ego mit einer Jüngeren auffrischen müssen, dies finden wir auch nicht so toll (und ich weiss, der Trend wird langsam auch von den Frauen übernommen 😉 ).

2. Ja wir sind die, die Kinder kriegen können. Zum Kinderkriegen sind wir uns aber bewusst oder, dass es immer Zwei dazu braucht? Wenn ein Mann nicht Vater werden will, dann kann er dies immer noch selber bestimmen- seit spätestens der Erfindung von Kondom… Wir sind uns bewusst, dass es Frauen gibt, welche es ausnutzen. Solche Frauen müssen aber meistens auch mit gewissen Konsequenzen leben.
Eine Frage an dich, warst du gerne ein Alleinerziehender Vater? Würdest du gerne alleine den Haushalt schmeissen, die Kinder erziehen und vielleicht sogar noch nebenbei Arbeiten?

3. Es gibt keine richtige Emanzipierung. Die Emanzipierung ist noch lange nicht richtig, denn wir sind immer noch in einigen Teilen des Lebens benachteiligt und werden immer noch als das schwächere Geschlecht angesehen, auch wenn wir Kinder kriegen können. Ich würde auch gerne im Stehen pinkeln können und auch sonst würde ich gerne noch ein paar Dinge an euch abgeben ;-).
Du kannst zwar nicht das Kind gebären, aber wenn du möchtest kannst du eines Tages Hausmann werden und die Kinder grossziehen.

4. Wieso liebe Frauen macht euch Gedanken darüber wie wir handeln?
Ich würde behaupten, dass immer noch mehrheitlich die Männer die sind, die Frauen betrügen, unfair behandelnd und die Hoffnung haben sie werden noch was besseres finden…. Ein Mann zu finden, welcher seine Freiheiten abgeben möchte und nicht immer das Gefühl hat, er könnte was verpassen oder es könnte noch eine Bessere kommen, ist für uns auch nicht mehr so einfach zu treffen.

Zusammengefasst:
Wir sollten sagen: warum tun wir uns dies an?
Gegenseitig haben wir immer die höheren Erwartungen an den zukünftigen Partner, haben Traumvorstellung oder leben sogar in Illusionen. Wir sollten uns alle mal wieder an der Nase nehmen und uns bewusst werden, was uns wichtig, auf was es wirklich ankommt und sollten uns nicht bekämpfen. Frauen und Männer haben beide ihre Vor- und Nachteile und eigentlich wären wir ein Spitzenteam, weil jeder seine Stärken und Schwächen hat und sein Teil dazugeben könnte- wenn dies nicht in Vergessenheit geriete….

Eure Missa

PS: Ein Text in welchem ein gewisser Ernst und Ironie dahinter steckt. Ein Text, welcher so schnell aus dem Bauch entstand und nicht mal durchgelesen wurde…

Leben nach der Geburt

Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryonen. Einer davon ist der kleine Gläubige , einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker .

Der kleine Zweifler fragt die anderen:
Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige:
Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.

Der kleine Skeptiker:
Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt
?

Der kleine Gläubige:
Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker:
So ein Quatsch. Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige:
Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.

Der kleine Skeptiker:
Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige:
Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Der kleine Skeptiker:
Mutter! Du glaubst an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?

Der kleine Gläubige:
Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker:
Quatsch. Von einer Mutter habe ich ja noch nie etwas gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige:
Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.

Der kleine Zweifler fragt:
Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?

Der kleine Gläubige:
Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.

Nach Henry Nouwen

Eure Missa